Bad Freienwalde

Bad Freienwalde Geschichte
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die erste urkundliche Erwähnung von Freienwalde erfolgte
  als Vrienwalde im Jahr 1316
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im Jahr 1685 beschrieb Bernhard Friedrich Albinus die 1683
  entdeckte Heilquelle (heute „Kurfürstenquelle“) und legte
  damit den Grundstein für Entwicklung des Ortes zur Kurstadt
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durch den Fund von eisenhaltigen Sanden und Alaun
  entstanden 1716/1718 ein Eisenhammer und ein Alaunwerk
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die Entdeckung von Tonvorkommen führte in den 1880er
  Jahren zur Gründung einer Schamottefabrik und von 5 Dampf-
  ziegeleien
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1866 erfolgte der Eisenbahnanschluss an die Strecke Neustadt Eberswalde – Wriezen, 1877 an die Linie
  nach Angermünde
- prägend für die Entwicklung der Stadt war jedoch die heutige Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde
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nachdem die Stadt bereits seit dem 23. Oktober 1925 die offizielle Bezeichnung Bad im Namen trug, erhielt sie
  am 15. Dezember 2003 die endgültige Anerkennung als Moorheilbad, weil von wohlhabenden Berliner Juden
  gern als Kurort besucht, wurde Bad Freienwalde von den Nationalsozialisten in diffamierender Absicht
  als „Judenbad“ bezeichnet
- Juden wurde das Betreten des Kurviertels verboten, in der Pogromnacht 1938 wurde von den Nazis
  die Synagoge in Brand gesteckt

Sehenswertes

- die älteste Kurstadt der Mark Brandenburg hat Einiges zu bieten: Die historische Innenstadt mit St.-Nikolai-Kirche,
  Oderlandmuseum und Konzerthalle
- auch das historische Kurviertel mit Kurfürstenquelle, dem historischen Kurhaus und schönen Parkanlagen
  laden zum Verweilen ein
- besteigen Sie den Aussichts-, den Bismarck- und den Eulenturm! Über 264 Stufen führen zu Ihrem
  persönlichen Turmdiplom!

Museen
- Oderlandmuseum (Kulturgeschichte des Oderbruchs, Historie der Kur- und Badestadt)
- Schloss Freienwalde (Gedenkstätte Walther Rathenau und Sonderausstellungen)
- Brandenburgisches Freilichtmuseum Altranft (Alltagsleben der ländlichen Bevölkerung)
- Haus der Naturpflege (Museum und Heuhotel)